Investieren ist gelöst. Offen sind Ihre Ziele.
Dieses Programm ist die ARISE-Strecke, geordnet nach dem Gespräch: Jede Rubrik links ist ein Thema oder ein Rechner — abrufbar an dem Punkt, an dem es passt. Nichts muss der Reihe nach gezeigt werden; die Reihenfolge bestimmt das Gespräch.
Wo das Gespräch beginnt, entscheidet die Tür
| Tür | Ausgangslage | Erster Halt |
|---|---|---|
| Einsteiger | hat noch nicht (richtig) investiert — will guten Gewissens beginnen | Rubrik Die Mythen, dann Erkenntnis, dann Ziele |
| Optimierer | investiert bereits — will es bestmöglich machen | Rubrik Setup-Check, dann direkt Ziele |
Beide Türen führen zum selben Punkt: die Ziele in Zahleni.
Zehn Mythen, zehn Verdikte — übrig bleibt die Methode.
Markt-Timing, Stockpicking, Dividenden, Immobilien, „schlechter Zeitpunkt" — jede Karte: Behauptung → Beweis → Verdikt, mit Quelle. Erst wenn die Mythen weg sind, ist der Kopf frei für Ziele statt Produkte.
Setup-Check: das Bestehende, Zahl gegen Zahl.
Der Optimierer bekommt keinen Vortrag, sondern einen Vergleich: sein Depot oder seine Polizze gegen die Referenzstruktur — Kosten, Steuerwirkung, Struktur, Disziplin-Mechanik, in Einzahlungs- und Auszahlungsphase.
Was der Check prüft (vier Zeilen, je eine Zahl)
- Kosten: laufende Gesamtkosten des Bestands gegen die Referenz — Wirkung über die Restlaufzeit in Euro.
- Steuer: KESt-Behandlung des Bestands gegen den Mantel (27,5 % laufend vs. 4 % einmalig) — Wirkung vor allem in der Entnahme.
- Struktur: Streuung und Klumpen (Einzeltitel, Heimatmarkt, Themenfonds) gegen All-Cap-Global.
- Disziplin: Wer schichtet um, nach welcher Regel, mit welchem Protokoll? Meist: niemand.
Mitzubringen: Depotauszug bzw. Polizzenstand. Ergebnisform: je Zeile Bestand / Referenz / Differenz in Euro — und die ehrliche Zeile, wo der Bestand gleichauf oder besser ist.
Warum rational investieren alternativlos ist.
Die Prämisse (was der Markt langfristig liefert und warum) und der Umbruch (was sich strukturell geändert hat). Der Unterbau für alles Weitere — kurz zeigen, nicht dozieren.
Die Landkarte der Anlageklassen.
Ein Bild statt zehn Produktnamen: welche Anlageklassen es gibt, was sie historisch liefern, wo die vier Töpfe später andocken.
125 Jahre, alle Startzeitpunkte — die Haltedauer ist der Risikoregler.
Fünf Strategien über jeden Startzeitpunkt seit 1900: Wertverlauf, Rückgänge, Schwankung, Verteilung. Die Kernzahl: kein verlorenes 20-Jahres-Fenster.
Rebalancing: die ungewollte Abweichung einfangen, die gewollte behalten.
Ohne / jährlich / Band — der Demonstrator zeigt Mechanik und Prämie. Hier wird zum ersten Mal sichtbar, was der laufende Service leistet.
Das Leben in Zahlen: vier Töpfe, Beträge, Horizonte, Flexibilität.
Gemeinsam durchgehen, wie das Leben idealerweise laufen soll — und jedes Ziel bekommt Betrag, Horizont und Flexibilitätsgrad. Was hier steht, ist Protokoll und Planungsgrundlage zugleich.
Ziel-Erfassung v1 (zu bauen)
- Vier Töpfe nebeneinander, je: Zielbetrag, Zieltermin, Flexibilität (jederzeit / planmäßig / gebunden), Notiz.
- Sofort-Hochrechnung je Topf: was der Betrag monatlich braucht bzw. was der Beitrag ergibt — mit Bandbreite in Wahrscheinlichkeitssprache.
- Die Querfrage als eigenes Feld: Wie flexibel wollen Sie wo sein — und wie soll sich die Lebenssituation entsprechend gestalten?
- Drei Funktionen: im Gespräch befüllt (Protokoll) · an der Wand gezeigt (Darstellung) · per Knopfdruck als Zusammenfassung exportiert.
- Fall-Datei: speichern/laden als JSON — Vorstufe der Kundendatenbank.
Sicherheit zuerst: die Lebensrisiken, bevor investiert wird.
Kein Investment trägt, wenn ein existenzielles Risiko offen ist. Die Absicherung wird gemeinsam durchgesehen; die Umsetzung übernimmt ein spezialisierter Kollege.
Die Durchsicht (Reihenfolge nach Existenzrisiko)
- Haftpflicht — das größte Einzelrisiko, die billigste Deckung.
- Berufsunfähigkeit / Erwerbsausfall — das Einkommen ist der Motor aller vier Töpfe.
- Existenzielle Sachrisiken (je nach Lage: Eigenheim, Betrieb).
- Hinterbliebene — nur wenn jemand vom Einkommen abhängt; Risikoablebensversicherung statt Sparprodukt.
- Was hier nicht hingehört: kapitalbildende Versicherungen als „Sicherheit" — Sparen und Absichern werden getrennt.
Ergebnis: eine Zeile pro Punkt — vorhanden / Lücke / überversichert — und die Übergabe an den Kollegen mit klarer Aufgabenliste.
Kurzfristig: Kaufkraft halten, verfügbar bleiben.
Reserve und kurzfristige Beträge schwanken nicht mit dem Aktienmarkt. Ziel ist Kaufkraft-Erhalt über der Inflation plus tägliche Verfügbarkeit — nicht Rendite. In der Lebenslinie ist das der dritte Baustein: er übernimmt automatisch, sobald die Restdauer sehr kurz wird.
Eigenkapital: zum Zieltermin verlässlich da — nicht konjunkturabhängig.
Das mittelfristige Ziel ist praktisch immer die Eigenkapitalquote für den Kredit. Zwei Entscheidungen: das Gefäß (ungezillmerte FLV gegen Wertpapierdepot, Zahl gegen Zahl) — und der Umschichtungs-Fahrplan: mit sinkender Restdauer wird planmäßig konservativer gestellt, damit der Zieltermin nicht vom Marktzustand abhängt. Wann und wie, steht fest, bevor es so weit ist — und wird ausgeführt und protokolliert.
EK-Modul v1 (zu bauen)
- Eingabe: Zielbetrag, Zieltermin, monatlich möglich.
- Vergleich FLV ungezillmert vs. Depot über genau diese Laufzeit (Kosten + KESt).
- Der Fahrplan als Tabelle: Aktienquote je Restjahr (Restdauer-Regel), Umschichtungstermine.
- Bandbreite zum Zieltermin in Wahrscheinlichkeitssprache — und was passiert, wenn der Termin verschoben wird.
Passives Einkommen: der Topf, der später das Leben trägt.
Der lange Topf: All-Cap-Weltportfolio im Mantel, optional mit Faktor-Neigung. Gezeigt wird der ganze Weg — Aufbau, Mantel-Wirkung, und wie aus dem Kapital ein Einkommen wird (siehe Rubriken Mantel, Portfolio, Auszahlungsphase).
Der Mantel: 4 % einmalig statt 27,5 % laufend.
Im Depot fällt auf jeden realisierten Gewinn 27,5 % KESt an — laufend, über die ganze Strecke. In der Polizze: 4 % Versicherungssteuer einmalig auf die Prämie, danach steuerfreie Umschichtung und Entnahme. Der Rechner zeigt die Wirkung je Fall, am stärksten in der Auszahlungsphase.
Das Portfolio: der ganze Markt, regelbasiert — optional mit Neigung.
Kern: All-Cap-Global — praktisch der gesamte Weltaktienmarkt, maximal gestreut, kostengünstig. Optional die systematische Faktor-Neigung (günstig, profitabel, kleiner) über Dimensional in drei Intensitäteni.
Modell und Umsetzung — sauber getrennt
Modell (womit gerechnet wird): Indexreihen 71 % Standardwerte / 12 % Small Cap / 17 % Schwellenländer. Umsetzung (was gekauft wird): die konkreten Fonds je Mantel — mit ISIN im Portfolio-Panel der Lebenslinie. Beides wird nie gleichgesetzt.
Für den Stabilisator (mittlere Horizonte) steht der Multi-Asset-Dachfonds Portfolio Economist bereit; sein Platz folgt der Restdauer-Regel, nicht der Marktmeinung.
Kredit & Immobilie: gerechnet, nicht gemeint.
Zwei Fragen, die fast jeder Privatkunde mitbringt — beide haben eine Rechnung statt einer Meinung.
Kreditrechner v1 (zu bauen)
- Tilgen vs. investieren: Kreditzins nach Steuerwirkung gegen erwartete Portfoliorendite nach Steuern und Kosten, über die Restlaufzeit, mit Bandbreiten. Ergebnis in den meisten Konstellationen: bestehenden Kredit behalten, Kapital investieren — samt der Bedingungen, unter denen es kippt (Zinshöhe, kurzer Horizont, Risikotragfähigkeit, Schlafqualität).
- Aktien vs. Immobilie: Gesamtrendite nach Kosten, Steuern, Instandhaltung; Klumpenrisiko; Aufwand. Die stärkste Gegenposition zuerst (Jordà et al.) — dann, was nach Kosten und Konzentration übrig bleibt.
Wenn ruhiger sein muss: defensive Bausteine und ihr Platz.
Der Platz des Stabilisators und des Geldmarkts folgt der Restdauer — nicht dem Bauchgefühl. Das Kapitel zeigt, wann defensiv richtig ist und wann es nur Rendite kostet.
Die Regel ist vereinbart. Die Ausführung ist meine — protokolliert.
Der Kunde delegiert nicht Wissen — er delegiert Konsequenz. Der Regelauftrag legt Zielgewichte, Toleranzbänder und Prüfrhythmus einmalig schriftlich fest. Geprüft wird vierteljährlich; eingegriffen wird nur bei Bandbruch. Jede Prüfung steht im Protokoll — auch das Ergebnis „nichts zu tun".
Was laufend passiert
- Rebalancing nach Band, nicht nach Kalender — seltener, aber zum richtigen Zeitpunkt.
- Umschichtung mittelfristiger Töpfe nach dem Fahrplan (Restdauer-Regel).
- Jahres-Update: Ist-Stand, Ziel-Nachführung, Lebensereignisse in den Plan.
- Entnahme-Betreuung ab Pensionsantritt (siehe Auszahlungsphase).
Entnommen wird ein Anteil, nie ein Betrag — deshalb kann das Vermögen nicht ausgehen.
Die Physik des Ruhestands als Thema (Strecke) und die Lebenslinie als Werkzeug: eine Zeitachse von heute bis zum Endalter, Entnahmeregel mit Leitplanke und Deckel, Jahr-für-Jahr mit Begründung, Streuung zum Erleben statt Behaupten.
Drei Gespräche. Alles festgehalten, nichts vorab verschickt.
| Schritt | Inhalt | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 · Erstgespräch | Themen + USP · Ziele und persönliche Situation festhalten · Hochrechnungen · FLV / Depot / Markt | Ziele in Zahlen + Offert-Auftrag + Termin |
| 2 · Offerte | werden auf Zahlen und Ziele erstellt | je Topf das passende Instrument |
| 3 · Zweitgespräch | Offerte + Hochrechnungen, auf die Ziele abgestimmt erklärt | Zusammenfassung + Offert-Erklärung |
| 4 · Drittgespräch | vollständiger Antrag + Unterschrift · Betreuung im Detail (Regelauftrag) | Zusammenfassung · Start der Betreuung |
| laufend | Quartalsprüfung, Rebalancing/Umschichtung, Protokoll, Jahres-Update | Konsequenz, sichtbar |
Zielsetzung & Plan: alles zusammengeführt.
Der Abschluss der Strecke: Ziele definieren und der Plan, der daraus folgt. Die Vorform der Ziel-Erfassung — bis das eigene Modul steht.
Protokoll & Zusammenfassung per Knopfdruck.
Das Beratungsprotokoll (Gespräch, vier Töpfe, Empfehlung, der eine nächste Schritt) liegt im Studio — mit Fall speichern/laden und druckfertiger Kundenzusammenfassung ohne interne Notizen.